Warum Puzzeln dem geistigen Abbau im Alter entgegenwirken kann

10 Januar 2020

Laut einer klinischen Studie der Universität Ulm, die in Zusammenarbeit mit dem Ravensburger Spieleverlag GmbH durchgeführt wurde, könnte regelmäßiges Puzzeln einer möglichen Alzheimer- oder Demenzerkrankung im Alter vorbeugen.


Über 50 Jahre lang wurden 100 kognitiv gesunde Erwachsene begleitet. Dabei herausgekommen ist, dass sich ein Puzzle positiv auf Menschen mit zunehmendem Alter auswirkt, da es u.a. das Kurzzeitgedächtnis trainiert. Was aber noch viel wichtiger ist: Wer langfristig und regelmäßiges Gehirnjogging betreibt, wie zum Beispiel bei diesem Spiel, kann sich vor dem geistigen Abbau im Alter schützen – so lautet das Ergebnis der Studie. Das liegt mitunter daran, dass beim Suchen und Finden der einzelnen Teile beide Gehirnhälften gefordert werden: Beim Sortieren müssen wir logisch vorgehen, also die linke Hälfte unseres Gehirns nutzen. Beim Zusammenlegen hingegen regen wir die linke Hälfte unseres Gehirns an, dort befindet sich sozusagen unser Kreativzentrum.


Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Seiten ist die Verbindung zwischen einzelnen Gehirnzellen deutlich stärker und effizienter. Was wiederum dazu führt, dass die Konzentrationsfähigkeit gesteigert wird. Und das sind noch lange nicht alle positiven Eigenschaften, die ein Puzzle in uns hervorrufen kann: Es verbessert unser Vorstellungsvermögen, hebt die Laune (aufgrund von Erfolgserlebnissen) und hat eine beruhigende Wirkung – was für Menschen mit erhöhtem Blutdruck durchaus förderlich ist. Abgesehen von all den gesunden Aspekten macht Puzzeln einfach Spaß. Testen Sie es selbst.

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